Digitalfunk

Der Landkreis Goslar stellt sein Funksystem von analog auf digitale Technik um.

 

Doch worin unterscheiden sich dieses Systeme?

Im Analogfunk wurden Signale stets über veränderliche wellenförmige Funksignale übertragen (Frequenzmodulation). Diese Technik wird ebenfalls noch zur Übertragung im Radio verwendet. Auch wenn diese Technik die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen mit der Leitstelle und den Einsatzstellenfunk verbessert hat, gibt es doch einige gravierende Nachteile: Die Funkwellen sind sehr störanfällig (man denke an das Autoradio im Tunnel) und die Abhörsicherheit war kaum gegeben.

 

Daher wurde es Zeit auf eine neue, digitale Technik umzusteigen: Im Digitalfunk wird die Funkverbindung ähnlich wie ein Telefongespräch aufgebaut. Zur Realisierung wurde in ganz Deutschland der einheitliche TETRA-Funkstandard eingeführt. Auch im Oberharz wurden viele neue Sendemasten installiert, um den Empfang sicherzustellen. So ist z.B. auch ein Verstärker auf dem Dach der Feuerwache Wildemann installiert.

 

Damit eine bundeseinheitliche Zuordnung aller Fahrzeuge erfolgt, wurde unseren Fahrzeugen ein neuer Funkname, auch "Operativ-Taktische-Adresse" (OPTA) zugeordnet.

So bedeutet z.B. der Funkrufname 14-21-44

14: Samtgemeinde Oberharz

21: Tanklöschfahrzeug

44: Ortskennziffer

 

Die Kommunikation der Einsatzkräften mit der Leitstelle erfolgt durch die Fahrzeugfunkgeräte und 2 weitere Handsprechfunkgeräte :

 

Fahrzeugfunkgerät "Sepura"
Handsprechfunkgerät