Hotel "Altes Landhaus"

Foto: Camillo Kluge

Mit dem Alarmstichwort "Fassadenbrand", Bohlweg 1 in Wildemann wurden die Freiwilligen Feuerwehren Wildemann und Clausthal-Zellerfeld um 13.58 Uhr alarmiert.

 

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass sich das Feuer schon weit unter der Holzverkleidung ausgebreitet hat.

 

Die Einsatzstelle wurde sofort in 2 Brandabschnitte "Außen- und Innenangriff" aufgeteilt.

 

Da aufgrund der starken Rauchentwicklung nur unter schweren Atemschutz vorgegangen werden konnte, wurde zur weiteren Unterstützung um 14.26 Uhr die Ortsfeuerwehr Lautenthal nachgefordert.

 

Kreisbrandmeister Uwe Borsutzky und der stellvertretende Kreisbrandmeister und Gemeindebrandmeister Andreas Hoppstock, der den Einsatz leitete, waren vor Ort.

 

Der Wechselabrollbehälter "Atemschutz" sowie der "Schlauchwechselwagen" wurden ebenfalls vor Ort beordert.

 

Neben den o.a. Feuerwehren war der Rettungsdienst des Landkreises Goslar und das Polizeikommissariat Clausthal-Zellerfeld im Einsatz.

 

Die Ortsdurchfahrt Wildemann (Bohlweg - L 515) war in der Zeit des Einsatzes für ca. 3 Stunden gesperrt.

 

Für die Wildemanner Wehr war der Einsatz nach Stellung einer Brandsicherheitswache um 18.15 Uhr beendet.

 

Foto: Feuerwehr
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Foto: Feuerwehr

 

Auszug aus der Goslarschen Zeitung vom 13.09.2011

 

Abflämmgerät als Brandursache bestätigt

 

WILDEMANN. Die Vermutung, dass der Fassadenbrand am Montag in Wildemann durch unsachgemäßen Umgang mit einem Abflämmgerät verursacht wurde, hat sich bestätigt.

Nach ersten Ermittlungen habe ein 37-jähriger in der Hoteleinfahrt Unkraut abgeflämmt, wobei offensichtlich die Flamme hinter die Holzverkleidung des Hauses geschlagen sei, teilte die Kripo Goslar gestern mit. Ein Löschversuch mit einem Pulverlöscher sei fehlgeschlagen, sodass sich der Brand hinter der Verkleidung weiterentwickeln konnte. Den Schaden schätzt die Polizei auf 35.000 Euro.