Jahresdienstversammlung am 03.02.2012

Wie in jedem Jahr war auch zur diesjährigen Jahresdienstversammlung die hierzu eingerichtete Fahrzeughalle sehr gut besucht und Arnim Schwandke als Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, Arno Schmidt als Bürgermeister der Bergstadt Wildemann, der Stellvertretende Kreisbrandmeister und gleichzeitig Gemeindebrandmeister Andreas Hoppstock sowie Dagmar Lieberwirth als Leiterin des Ordnungsamtes der Samtgemeinde Oberharz sowie Thomas Bremer als Vorsitzender des Bau- und Feuerwehrausschusses der Samtgemeinde Oberharz konnten besonders neben weiteren Vertretern des Rates, von Verbänden und Organisationen, Abordnungen der Samtgemeinde- und Nachbarwehren sowie Vereinsvorstände der Bergstadt Wildemann und eine große Zahl an passiven Mitgliedern und den natürlich anwesenden Mitgliedern der Einsatz- und Jugendabteilung, begrüßt werden.

Eine umfangreiche Tagesordnung mit obligatorischen Jahresberichten, Wahlen, Ernennungen und Beförderungen sowie einer "Überführung" in die Altersabteilung wurde zügig und schnell abgearbeitet.

Außerdem gab es für uns noch eine große Überraschung und ein Geschenk der Interessengemeinschaft "Wildemanner Weihnachtsmarkt". Doris Gehrke-Denis und Oliver Heinicke überreichten uns einen Automatischen-Externen-Defribrillator.

Oliver Heinicke, OrtsBM Thomas Sudhoff und Doris Gehrke-Denis mit dem neuen Defribrillator

Wahlen

Die Funktionsträger und Beisitzer im Ortskommando werden in einem Rhythmus von 3 Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt.


In diesem Jahr standen die Aufgabenbereiche des Gerätewartes und des Schriftwartes zur Wahl an.


Beide Funktionsträger wurden von den Mitgliedern der Einsatzabteilung einstimmig wiedergewählt und in ihren Ämtern bestätigt.

Lars Petersen ist und bleibt Gerätewart
Christian Möhler ist und bleibt Schriftwart

Übernahme in die Altersabteilung

Nach § 10 der Satzung der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Oberharz sind aktive Mitglieder in die Altersabteilung zu übernehmen, wenn sie das 62. Lebensjahr vollendet haben.

In diesem Jahr „traf es“ unseren Kameraden Uwe (Lappo) Schaper, der am 19.01.2012 seinen 62. Geburtstag feiern konnte.

Mit 14 Jahren am 13.05.1964 in die Freiwillige Feuerwehr Wildemann eingetreten kann Uwe auf eine fast 48-jährige Dienstzeit zurück blicken.

Als Dank für seine aktiven Dienste überreichte der Ortsbrandmeister eine Dankesurkunde und ein kleines Geschenk, das unserem „Lappo“ den Übertritt in die Altersabteilung ein bisschen erleichtern soll.

Die Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Wildemann besteht nach dieser Übernahme mit „Alterspräsident“ und Ehrenbrandmeister Johannes (Hannes) Niitväli und Hans-Jürgen (Hansi) Vollbrecht aus 3 Mitgliedern und wird unverzüglich mit einem Skatspiel ausgerüstet.


Die Dankesurkunde wird verlesen.
Eine kleine Danksagung für eine langjährige aktive Dienstzeit.

Ernennungen

Nach § 6 der Satzung der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Oberharz ist der Aufgabenbereich des Jugendfeuerwehrwartes und Stellvertreters für die Dauer von 3 Jahren als Beisitzer des Ortskommandos kraft Amtes nach Anhörung der Jugendabteilung vom Ortsbrandmeister zu bestellen.

 

Nach Anhörung der Jugendabteilung wurde Frederik Vollbrecht für die nächsten 3 Jahre zum Jugendfeuerwehrwart bestellt und Maren Petri und Christian Krüger zu gleichberechtigten Stellvertretern bestellt und ernannt.

 

Besonderer Dank ging an Julian Kahla für die Unterstützung der Jugendarbeit in den letzten Jahren.



Alter und neuer Jugendfeuerwehrwart Frederik Vollbrecht.

Beförderungen

Aufgrund der Leistungen in der Freiwilligen Feuerwehr, nach Erfüllung der geforderten Mindestdienstzeit und erfolgreicher Teilnahme an den vorgeschriebenen Lehrgängen wurden nachstehende Beförderungen vorgenommen:



Susanne Vollbrecht wird vom OrtsBM zur Feuerwehrfrau befördert.
Patrick Sudhoff und Jens Pötsch werden vom OrtsBM zu Oberfeuerwehrmännern befördert.
Martin Urlaub wird vom OrtsBM zum Hauptfeuerwehrmann befördert.
Michael Habekost wird vom Gemeindebrandmeister zum Oberlöschmeister befördert.
Die Sponsoren des Defribrillators (AED) mit den beförderten Mitgliedern der Einsatzabteilung.

Von links: Oliver Heinicke, Doris Gehrke-Denis, Michael Habekost, Ortsbrandmeister Thomas Sudhoff, Gemeinde- und Stellvertretender Kreisbrandmeister Andreas Hoppstock, Susanne Vollbrecht, Patrick Sudhoff, Martin Urlaub und Jens Pötsch.



Schlusswort des Ortsbrandmeisters

Die Mitglieder der Einsatzabteilung sind

  • motiviert;
  • ausgebildet;
  • einsatzbereit und
  • gewillt, Hilfe zu leisten.

Stets bereit, die ganze geballte Kraft einzusetzen, um Feuer zu löschen oder technische Hilfe zu leisten.


Die Tageseinsatzbereitschaft nimmt auch bei uns ab und ich bin froh, dass wir bei größeren Ereignissen im Einsatzfall Unterstützung von der Schwerpunktwehr CLZ erhalten, die z.B. bei Gebäudefeuer zeitgleich alarmiert wird.


Nötigenfalls werden – wie bereits mehrfach von uns praktiziert – Nachbarwehren die nicht zum Samtgemeindeverband gehören, zur Unterstützung angefordert, die im Nahbereich liegen und über entsprechendes Equipment verfügen.


Die Einsatzgebiete - insbesondere im umliegenden gemeindefreien Gebiet - sind nicht genau definiert und festgelegt oder die einsatztaktisch naheliegende Wehr der Einsatzleitstelle nicht bekannt.


Es kommt zu Überschneidungen, die Unverständnis bei den nicht alarmierten Einsatzkräften hervorrufen. Dieses Unverständnis führt zu Missverständnissen und diese tragen wiederum nicht zur Motivation - sondern zur Demotivation bei.


Wir wollen keine Einsätze herauf beschwören oder an uns ziehen –

nach dem Motto: Das ist unser Feuer oder unsere Einsatzstelle !


Aber

  • nur gemeinsam können wir in der Zukunft die Aufgaben lösen, die wir haben und die weiter und vermehrt auf uns zu kommen.

.und

  • die in Übungen geprobte und getestete Zusammenarbeit muss auch gelebt werden !

 

  • überörtliche Aufgabenstellungen dürfen nicht nur propagiert werden !

Aus diesem Grunde appelliere ich an die Wehrführung und Einsatzleiter der Nachbarwehren eine Zusammenarbeit im Einsatzfall zu praktizieren und Wehren im Nahbereich in Einsatzfällen mit oder nach zu alarmieren.


Gemeinsam sind wir stark und


lieber eine Einsatzgruppe zu viel als zwei AGT`s zu wenig am Einsatzort !


In diesem Sinne auf eine GUTE ZUSAMMENARBEIT 2012