Ausbildung in Wildemann

Am Wochenende vom 11. - 13.03.2016 hatten wir ein Ausbildungsteam der Feuerwehreinheit " @-fire " bei uns zu Besuch in der Feuerwache, die ein Ausbildungswochenende absolvierten.

Abbrand "Innerstetal" 25.05.2014

Der Abbrand von Heideflächen wird seitens der @-fire Einheit sporadisch fortgesetzt.

 

Mit unserem TLF 3000 ST und dem speziellen Wald- und Vegetationsbrandequitment sind wir gerne dabei und lernen dazu.

 

Ein "Blick über den Tellerrand" ist wichtig und kann nicht schaden !!!

 

 

Bericht der Goslarschen Zeitung am 26.05.2014

Kontrolliertes Feuer im Innerstetal

Clausthal-Zellerfeld. Autofahrer, die am Sonntag auf der B242 unterwegs waren, staunten nicht schlecht: Auf den steilen Hängen des Innerstetal rauchte und brannte die Heide. Und die Feuerwehr schaute dabei zu.

Insgesamt 17 Einsatzkräfte – zehn der Freiwilligen Feuerwehr Wildemann und sieben ehrenamtliche Feuerspezialisten der Hilfsorganisation „@fire“ – waren am Sonntag im Innerstetal im Einsatz. Ihre gemeinsame Mission: das kontrollierte Abbrennen von Heideflächen im Oberharz.

Die starken Regenfälle von Samstag stellten für die Pläne der Einsatzkräfte kein Problem dar. „Als wir heute Morgen ankamen, war die Heide vom Tau noch ganz feucht“, erzählt Markus Vocht, Einsatzleiter von @fire. Daher habe das erste Feuer noch nicht ganz so gut gebrannt, so Vocht, der in Vienenburg wohnt. Doch nicht alle Einsatzkräfte, die an diesem Sonntag ehrenamtlich dabei sind, haben eine kurze Anfahrt: „Wir haben Kollegen, die extra aus Magdeburg, Frankfurt und Osnabrück angereist sind.“

Das kontrollierte Abbrennen der Heide dient der Schädlingsbekämpfung und der Sicherung der steilen Hänge im Innerstetal. „Hier im Harz haben wir die zweitgrößte Heidefläche Deutschlands“, sagt Markus Vocht. „Der Heideblattkäfer nistet im oberen Gehölz, aber auch in den unteren Moosschichten, die feucht unter dem Gehölz liegen, fühlt sich der Schädling wohl.“

Am Sonntag wurden nur verhältnismäßig kleine Flächen abgebrannt. „Keine Fläche ist größer als 500 Quadratmeter“, erklärt Markus Vocht. Das Vorgehen der Spezialisten ist aber immer gleich, wie er erklärt: „Wir legen vorher fest, welcher Bereich weggebrannt werden soll. Dann machen wir mit dem Handwerkzeug eine „Control-Line“, einen 30 bis 40 Zentimeter großen Streifen, der von Geäst und Pflanzen frei geharkt wird. Dann wird – kontrolliert und gesichert – Feuer gelegt. „Uns geht es um schnelles und intensives Feuer, das die Pflanzen nur oberhalb der Erdschicht zerstört“, so Vocht.

Neben Such- und Rettungseinsätze bei Erdbeben- oder Flutkatastrophen ist „@fire“ auf Waldbrandbekämpfung und kontrolliertes Abbrennen von Heideflächen zur Naturpflege spezialisiert. Die Einsatzkräfte von @fire sind nicht das erste Mal im Oberharz tätig, ein Spezialist aus Arizona war in der Vergangenheit zu Gast und brachte neue Taktiken aus den USA näher.

Foto: Peters / Goslarsche Zeitung
Foto: Peters / Goslarsche Zeitung
Foto: Peters / Goslarsche Zeitung
Foto: Peters / Goslarsche Zeitung
Foto: Peters / Goslarsche Zeitung

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Ausbildung an Feuerpatsche und Löschrucksack

 

Der Einsatz mit den Gerätschaften zur Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung muss  in der Handhabung genauso geübt werden, wie mit den anderen Feuerwehrgerätschaften auch.

 

Eine Feuerpatsche hat jeder Feuerwehrmann wahrscheinlich schon einmal in der Hand gehabt. Aber eher selten.

 

Das Vorgehen mit diesem Gerät erfolgt in den meisten Fällen wie im Namen genannt: „Patschen“.

 

Im Rahmen unserer bisherigen Ausbildung haben wir aber gelernt, dass es anders und effektiver geht, da durch ein „Patschen“ und durch die dadurch entstehende Luftaufwirbelung ein gegenteiliger Effekt eintritt und das Feuer angefacht wird.

 

Ein überstreifen der brennenden Fläche und der synchrone Einsatz mehrerer Einsatzkräfte nebeneinander bringt einen größeren Erfolg !

 

Außerdem ist es erforderlich, den Umgang mit den Löschrucksäcken regelmäßig in die Ausbildung einzubeziehen.

 

Zur persönlichen Ausrüstung gehören hier auch die Schutzbrille und der Mund- und Nasenfilter.

 

Nachstehend  ein paar Fotos über diese Ausbildungseinheiten.