Alarmierung am 11. Oktober 2015

Am Sonntag den 11.10.2015 erfolgte die DME-Alarmierung um 05.46 Uhr mit dem Alarmstichwort MANV 20 (MASSENANFALL VON VERLETZTEN - 9-20 Verletzte) mit der Einsatzadresse Seniorenheim "Theresienhof" Goslar.

 

Als Treffpunkt des Zuges wurde die Einsatzstelle vereinbart.

 

Nach einem Brand in dem o.a. Seniorenheim wurde der Fachzug zur Unterstützung der vor Ort tätigen Rettungsdienste alarmiert.

 

Ein direkter Einsatz der Fachzugkräfte war jedoch nicht mehr erforderlich.

 

Heimfahrt kurz nach 06.30 Uhr.

Einsatz am 10. Oktober 2015

Um 11.03 Uhr wurden wir über DME-Alarmierung für den Fachzug 12 "Personalreserve" der Kreisfeuerwehrbereitschaft Goslar alarmiert.

 

Es ging nach Sankt Andreasberg um die dortige Feuerwehr bei der Einrichtung einer Flüchtlingsunterbringung in der ehemaligen Rehberg-Klinik zu unterstützen.

 

Treffpunkt des Fachzuges mit Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Ildehausen, Kirchberg und Wildemann war Clausthal-Zellerfeld von wo es gemeinsam in den Hochharz ging.

 

Aufgabe war das Entladen von LKW`s mit Betten und die Verteilung und Aufstellung in den entsprechenden Zimmern. Außerdem wurde das DRK und der ASB bei der Sortierung von Verbrauchsmaterialien unterstützt.

 

Einsatzende für den Fachzug war gegen 16.00 Uhr.

Einsatzalarm 22.07.2015

Am 22.07.2015 wurde um 11.14 Uhr der Fachzug "Personalreserve" der Kreisfeuerwehr Goslar mit dem Alarmstichwort "MANV 9-20*" alarmiert.

 

Grund war ein Feuer in einem Altenheim in Seesen.

 

Der Fachzug Personalreserve war mit den Feuerwehren Kirchberg, Ildehausen und Wildemann mit insgesamt 20 Einsatzkräften vor Ort.

 

Nach Rücksprache des Stellvertretenden Zugführers (OrtsBM Thomas Sudhoff) mit dem Leitenden Notarzt war der Einsatz der Einsatzkräfte nicht mehr erforderlich, da die betroffenen 138 Insassen bereits evakuiert wurden.

 

Siehe auch Bericht des Seesener Beobachter !

 

 

*MANV= Massenanfall Verletzter, 9-20= Anzahl der (mutmaßlichen) Verletzten

Fachzug "Personalreserve" - Übung mit der DRK Kreisbereitschaft

Foto: DRK Kreisverband Goslar

DRK probt den Großschadensfall

Vienenburg. 60 ehrenamtliche Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Kreisverband Goslar e.V., sowie drei Notärzte und zahlreiche Helfer probten am Samstag, den 28. Mai 2012 die Versorgung von 50 Verunglückten nach einem Großschadensfall. Beteiligt hieran war auch die Personalreserve der Kreisfeuerwehrbereitschaft Goslar.

Aufgebaut hierfür wurde ein sogenannter Behandlungsplatz 50 (BHP 50). Der nach DIN genormte BHP 50 dient nach einer fest gelegten Struktur zur Erstversorgung und Betreuung von Unfallopfern. Im Landkreis Goslar ist das DRK mit dem Aufbau und Betrieb dieses Behand-lungsplatzes beauftragt. Im Ernstfall und auch in diesem Übungseinsatz wird er von den DRK Einsatzzügen 1 und 2 des DRK-Kreisverbandes aufgebaut und in Betrieb genommen.

„Ziel des Behandlungsplatzes ist es, 50 Verunglückte innerhalb von einer Stunde von der Erstregistrierung und Sichtung durch den Notarzt , über die Erstversorgung bis hin zum Abtransport in eine Klinik durchzuschleusen“, so Stefan Meffert, Zugführer des 1. Einsatzzuges und Einsatzleiter an diesem Tag. Unter seiner Leitung wurde die Übung ausgearbeitet und geplant.

Als Übungsgelände diente die Firma Pape Naturstein in Vienenburg. Nach erfolgtem Einsatzbefehl und dem Aufbau des BHP 50 brachten die dort eingesetzten Trägertrupps der Feuerwehr die wimmernden und realistisch geschminkten Patienten von der Patientenablage zur Eingangsregistrierung des DRK. Um ein möglichst breites Spektrum von Verletzungen mit in die Übung einfließen lassen zu können, hatten die Planer der Übung auf ein vorgegebenes Szenario verzichtet. Die dargestellten Verletzungen reichten von schweren Verbrennungen über Knochenbrüche, psychische Schäden bis hin zu komatösen Patienten. Vorbereitet und geschminkt wurden die Verletzten von der Notfalldarstellung des DRK-Kreisverbandes unter der Leitung von Stefan Kruse. Gemimt wurden die Verletzten durch Kräfte der Feuerwehren aus Lende, Lochtum und Peine.

In der Eingangsregistrierung wurden nun die ersten Unfallopfer mit einer Patientenregistrierungsnummer gekennzeichnet um später bei Nachfragen Auskunft geben zu können, wohin ein Patient verlegt wurde. Anschließend erfolgte die Triage, die Sichtung durch den Notarzt. Er entschied in welches der verschiedenen Behandlungszelte der Patient zur weiteren Versorgung verlegt wird. Dabei steht die Kategorie I für akute, vitale Bedrohung – Sofortbehandlung, die Kategorie II für aufgeschobene Behandlungsdringlichkeit, Überwachung – schwer verletzt/erkrankt, die Kategorie III für spätere ggf. ambulante Behandlung – leicht verletzt/erkrankt und die Kategorie IV für betreuende (abwartende) Behandlung – ohne Überlebenschance/sterbend.

Von hier aus wurden die Patienten dann in die jeweiligen Behandlungszelte mit Hilfe der Feuerwehr weiterverlegt und durch die weiteren Notärzte und DRK-Kräfte bis zum Abtransport versorgt.

„Im Realfall, das kann zum Beispiel ein Bus- oder Zugunglück, oder der Brand eines Hotels sein, arbeiten wir ganz eng mit anderen Hilfskräften, wie dem Rettungsdienst der Kreiswirtschaftsbetriebe, der Feuerwehr, dem THW, der Polizei und den verschiedenen anderen Behörden und Organisationen zusammen“, so Zugführer Stefan Meffert aus Döhren.

Nach gut zwei Stunden war dann die Übung beendet. „Das Ziel, 50 Patienten innerhalb von einer Stunde von der Eingangsregistrierung bis hin zum Abtransport durch den BPH 50 zu schleusen ist uns gelungen“, so Meffert und fügt an: „Auch das gute Zusammenspiel der verschieden Rettungskräfte funktionierte problemlos“.

Sein Fazit: Der gesamte Ablauf klappte gut, es war eine sehr gute medizinische Versorgung der Verletzten gewährleistet.

Mefferts Dank gilt allen Beteiligten, besonders den Firmen Pape Naturstein und Neumann Metall GmbH für die Bereitstellung ihrer Firmengrundstücke, sowie dem Rewe-Markt in Vienenburg für die kostenlose Versorgung mit Getränken. Für das leibliche Wohl der Einsatzkräfte sorgte die Verpflegungsgruppe Hahausen des DRK.

 

Quelle: Homepage des DRK Kreisverbandes Goslar

Foto: DRK Kreisverband Goslar
Foto: DRK Kreisverband Goslar
Foto: DRK Kreisverband Goslar
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